Google Chrome: Angriff auf Firefox und IE
07. April 2009Das der Google Chrome ein zuverlässigeren und sichereren Browser ist, dass davon hat er uns bereits überzeugt.
Das beitet der Google chrome:
Tabbed-Browsing:
Was mittlerweile in allen Browsern zum Standard gehört, will Google weiterentwickeln. Die Tabs arbeiten isoliert voneinander. Stürzt ein Tab ab, sind die anderen nicht davon betroffen.
Adressleiste mit Autovervollständigung:
Die Adressezeile soll schon Vorschläger unterbreiten noch während der User tippt. Das sollen zum einen bereits besuchte, aber auch noch nicht besuchte, populäre Webseiten sein. Google nennt dieses Feature “omnipage”.
Speed Dial:
Ähnlich dem Opera-Browser zeigt Google Chrome eine Übersichtsseite mit Thumbnails der meist besuchten Seiten an. Außerdem sieht der User kürzlich gesuchte Begriffe und eingetragene Lesezeichen. So hat der Anwender schnellen Zugriff auf die für ihn wichtigsten Quellen im Web.
Privacy Mode:
Laut Google können User ein Browser-Fenster öffnen und dort inkognito surfen. Alle Eingaben und temporäre Dateien, die normalerweise beim Websurfen anfallen, sollen nicht auf dem PC gespeichert werden.
Web-Applikationen im eigenen Fenster:
Anwender sollen Web-Anwendungen in einem Browser-Fenster ohne Adresszeile und Toolbar starten können. Damit erhalten diese das Look&Feel eines lokal installierten Programms.
Kampf gegen Malware:
Google Chrome soll ständig eine aktuelle Liste gefährlicher Webseiten vorhalten und den User warnen, sobald er eine dieser Seiten betreten will.
JavaScript-Unterstützung:
Google will in seinem Browser eine neue JavaScript-Engine namens V8 einbauen, um die Unterstützung der wichtigen Skriptsprache besser zu unterstützen.
Für die Entwicklung von google chrome wurden bereits Codes von Apples und Firefox’ Browser-Engine genutzt.
Der Browser selbst wird unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.
Momenntan ist die Konkurrenz noch unbeeindruckt. Aber es gibt schon erste reaktionen auf google Chrome, Mozilla Chef John Lilly sagt, dass er sich keine Sorgen machen braucht.
Dafür sei es noch zu früh um die Situation zu bewerten.
Und Produktmanager des Internet Explorers Dean Hachamovitch ist ebenfalls unbeeindruckt.